Oktoberfest München- Tradition verpflichtet!

LarsFritzDas Oktoberfest München darf auf eine lange Tradition zurückblicken. Eine, die wir Münchner in Ehren halten, denn Tradition verpflichtet. So freut sich auch unser Büro jedes Jahr auf die fünfte Jahreszeit in unserer Isarmetropole. Smart angegangen, ist das Oktoberfest für uns aber vor allem eines – eine morts Gaudi. Viel Spaß mit unserem smarten Wiesenguide!

Mit dem richtigen Gwand auf das Oktoberfest: Ohne Dirndl & Lederhose unterwegs auf dem Oktoberfest?  Undenkbar! Doch man sei gewarnt. Wir Bayern, erkennen ein richtiges Dirndl wenn wir eines sehen. Wer sich also auf dem Oktoberfest nicht sofort als „Zuagroaster“ outen möchte, dem könnten folgende Tipps zuträglich sein. Das Dirndl als solches hat eine lange Tradition & wurde im Laufe der Jahrhunderte wenig verändert. Ursprünglich waren Dirndl aus Leinen- und Baumwollstoffen und bedeckten den Knöchel. Ein Minidirndl aus quietschbunten Seide –Tüll-Stoffen entspricht nicht annähernd der Definition eines Dirndls und sollte daher tunlichst vermieden werden. Ganz nebenbei stört es beim Schunkeln auf den Bierbänken, muss man sich doch immer den Rock zu Recht ziehen.  Ähnlich verhält es sich auch mit Lederhose. Hier besagt die Tradition: Die Länge der Lederhose macht den Unterschied!  Traditionell nur aus Hirsch- oder Gamsleder gefertigt, gibt es jedoch eine erstaunliche Artenvielfalt bei der Länge: Die lange Lederne ist der älteste Schnitt, den schon Ötzi, die Gletschermumie, getragen hat. Die Kniebundhose ist dagegen ein Überbleibsel des 17. Jahrhunderts und die kurze Lederhose, die oberhalb des Knies endet, hatte ihren Ursprung im Gebirge, wo sie den Gebirgsjägern und Sennern die notwendige Beinfreiheit bot. Da Besucher des Oktoberfestes weder mit Ötzi konkurrieren wollen, noch auf die Jagd gehen (wobei, wenn man sich manche Mannsbilder so anschaut…) ist man mit der Kniebundhose perfekt beraten.  Sollten Sie dann noch wissen, dass Damen mit einer auf der  rechten Seite gebundenen Schürze bereits vergeben sind, sparen Sie sich damit auf jeden Fall die ein oder andere Watschn. Halten Sie sich ausschließlich an die linksseitig gebundenen Schürzen, da sollten Sie auf der sicheren Seite sein. Die Zelte am Oktoberfest sind hart umkämpft.  Besucht man eines der großen Partyfestzelte könnte man dann zu Recht fragen, wo sie denn nun hin ist, die Tradition auf unserem Oktoberfest. Ähneln besagte Zelte ab 10 Uhr morgens doch eher dem Ballermann oder dem Spring Break in Amerika. Also, Augen auf bei der Zelt Wahl! Denn es gibt Sie, die urigen & traditionellen Zelte wie beispielweise „Die Knödelei“. Mit richtigen Tischdecken, Gaumenschmankerln und einem gutem Bier bleiben keine Wüsche offen. Und alle stehens an, vor der Fischer Vroni, dabei ist es im Fisch-Bäda viel gemütlicher. Hier befindet man sich eindeutig auf der Sonnenseite des Münchner Oktoberfestes.  Das älteste Fahrgeschäft auf der Wiesn, ist übrigens die Krioline. Sie steht seit 85 Jahren auf dem Platz und ist somit ein Klassiker auf dem Oktoberfest. Hier kann man die Geschwindigkeit der 20er Jahre erleben. Tradition pur! Ähnlich traditionell kommt das Lebkuchenherz daher. Typisch bayrisch, weil auf dem Herz mit Zuckerguss alles steht, was zu sagen ist. Denn so einfach gestrickt wie die Bayern sind, so einfach ist im Grunde auch das Oktoberfest. Noch ein Letzter Wiesentipp der vor allem den weniger Wortkargen unter uns ein Inneres Sonnenblumenpflücken bescheren wird. Immer mehr Stände auf dem Oktoberfest bieten individuelle Verzierungen auf den Lebenkuchenherzen an. Unser Vorschlag hierzu wäre: „Wer nicht genießt, ist ungenießbar.“ (Konstantin Wecker)!

In diesem Sinne, verabschieden wir uns mit viel Tradition und einem gebührenden Servus! Auf ein friedliche Wiesn und viele schöne Momente am Oktoberfest München!

*Ihr Immosmart-Team*

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