Was beim Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie zu beachten ist

Hat der Erwerb einer denkmalgeschützten Immobilie Nachteile?


München, 30.09.2017

Denkmalgeschützte Immobilien faszinieren aufgrund Ihrer architektonischen Erscheinung und Ästhetik. Die Kaufpreise sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Auch aus steuerlicher Sicht sind sie insbesondere in Bezug auf die Abschreibung von Sanierungsaufwendungen reizvoll. Wer den Erwerb einer geschützten Immobilie andenkt, muss sich über die Erhaltungs-Auflagen informieren. Es gibt z.B. Vorgaben für die Fassadengestaltung, bei der Erneuerung von Fenstern, Treppenhäusern und oft auch für Innentüren, Innenwände und Stuckarbeiten, die zu erhalten sind. In den für die Sanierung aufzubringenden Kosten und Einschränkungen liegt sicher ein großer Nachteil. Zwar gelten Ausnahmen für die energetischen Anforderungen, dies führt jedoch zu höherem Energieverbrauch.

Wenn Sanierungsaufwendungen bereits durch einen Voreigentümer abgeschrieben wurden, entfällt der steuerliche Anreiz. Vergleichbare Altbauten ohne Denkmalschutz werden bei ähnlicher Ästhetik häufig günstiger zum Kauf angeboten, gleichzeitig sind mögliche Mieteinnahmen nahezu identisch. Für Kapitalanleger kann dies bedeuten, dass Renditen sinken. Bei Anwesen mit schlechtem Sanierungsstand kann es dazu kommen, dass Banken im Rahmen einer Finanzierungsentscheidung Abschläge des Wertes ansetzen, was zu höheren Finanzierungskosten führt. Was konkret beim Kauf eines Denkmalschutzobjekts zu beachten ist, sollten Sie mit einem Immobilienspezialisten klären. Wir stehen hierfür immer gerne zur Verfügung

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